Medizinisch-Psychologische Untersuchung

Immer wenn Zweifel an der Fahreignung bestehen wird vom zuständigen Straßenverkehrsamt eine MPU (Medizinisch- Psychologische Untersuchung) angeordnet. Durch eine positiv beschiedene MPU werden die Eignungsbedenken ausgeräumt. Dabei handelt es sich konkret um die Herstellung der charakterlichen Fahreignung.

 

Der Verlust des Führerscheins bedeutet in jedem Fall eine Einbuße an Lebensqualität, verbunden mit teilweise hohen Kosten (zusätzlich durch den möglichen Verlust des Arbeitsplatzes).

Wer muss zur MPU?

  • Wer mit Alkohol im Straßenverkehr teilnimmt; z.B. über 1.6 %o oder schon mehrere Trunkenheitsfahrten begangen hat.
  • Wer mit illegalen Drogen am Straßenverkehr teilnimmt.
  • Wer wiederholt Regeln des Straßenverkehrs missachtet hat und beim Kraftfahrtbundesamt in Flensburg eine bestimmte Punktzahl erreicht hat.
  • Aber auch wer Strafttaten begangen hat, die nicht im unmittelbaren Zusammenhang mit dem Straßenverkehr stehen oder wer wiederholt durch aggressives Verhalten aufgefallen ist.

 

In Zukunft werden Verkehrsauffälligkeiten und Straftaten noch breitere Beachtung finden.